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Nachträglicher Schuldzinsenabzug
22.05.2014 12:45 ( 1130 x gelesen )

Nachträglicher Schuldzinsenabzug

Schuldzinsen auf ein (umgeschuldetes) Anschaffungsdarlehen können auch nach einer nicht steuerbaren Veräußerung der vormals vermieteten Immobilie grundsätzlich weiter als (nachträgliche) Werbungskosten abgezogen werden.

Hintergrund

Bereits mit seinem Grundsatzurteil v. 20.6.2012, IX R 67/10, hatte der BFH seine frühere Rechtsprechung zur beschränkten Abziehbarkeit nachträglicher Schuldzinsen bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (vgl. BFH, Urteil v. 25.4.1995 IX R 114/92, BFH/NV 1995 S. 966) aufgegeben und entschieden, dass Schuldzinsen, die auf Verbindlichkeiten entfallen, die der Finanzierung von Anschaffungskosten einer Mietimmobilie dienten, auch nach einer gemäß § 23 EStG steuerbaren Veräußerung als (nachträgliche) Werbungskosten berücksichtigt werden können. Mit der vorliegenden Entscheidung hat der BFH die Möglichkeit des nachträglichen Schuldzinsenabzugs auch auf solche Fälle erweitert, in denen eine nicht steuerbare Veräußerung einer fremdfinanzierten Immobilie vorangegangen war. Voraussetzung ist in allen Fällen, dass die Darlehensverbindlichkeiten durch den Veräußerungserlös nicht vollständig getilgt werden konnten.

Quelle: Haufe.de


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