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Künstlersozialabgabe
15.09.2016 16:53 ( 271 x gelesen )

Künstlersozialabgabe sinkt 2017 auf 4,8 Prozent

Die Künstlersozialabgabe, Umlagebeitrag abgabepflichtiger Auftraggeber an die Künstersozialkasse, wird ab 2017 gesenkt. Grund: Gestiegene Einnahmen durch stärkere Kontrolle der zahlungspflichtigen Unternehmen.

Jetzt ist es amtlich: Unternehmen müssen im kommenden Jahr weniger Abgaben für die Verwertung künstlerischer und publizistischer Werke zahlen. Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung sinkt von aktuell 5,2 auf 4,8 Prozent. Das hatte Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) im Juni bereits angekündigt. Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt werde es nun offiziell, teilte der Deutsche Kulturrat am 15.8.2016 mit.

Zahlungen der Unternehmen stärker kontrolliert

Mit der Künstlersozialabgabe werden 30 Prozent der Beiträge zur Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung von freiberuflichen Künstlern gedeckt. Für 20 Prozent des Beitrags kommt der Bund auf. Die Künstler selbst zahlen - ähnlich wie angestellte Arbeitnehmer - 50 Prozent. Seit zwei Jahren werden die Zahlungen der Unternehmen stärker kontrolliert. Die dadurch gestiegenen Einnahmen haben jetzt die Abgabensenkung ermöglicht.



Abgabepflichtig nach dem KSVG sind

  • Unternehmen, die typischerweise künstlerische oder publizistische Werke oder Leistungen selbstständiger Künstler/Publizisten in Anspruch nehmen,
  • Unternehmen, die für Zwecke des eigenen Unternehmens Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit betreiben und dabei nicht nur gelegentlich Aufträge an selbstständige Künstler/Publizisten erteilen und
  • Unternehmen, die unter die sog. Generalklausel fallen, wenn sie nicht nur gelegentlich (hier: mehr als 3 Veranstaltungen im Kalenderjahr) Aufträge an selbstständige Künstler/Publizisten erteilen, um deren Werke/Leistungen für Zwecke ihres Unternehmens zu nutzen und im Zusammenhang damit Einnahmen erzielt werden sollen.

Gelegentliche Aufträge von unter 450 EUR jährlich

Aufträge für künstlerische/publizistische Leistungen/Werke gelten als "gelegentlich" erteilt, wenn eine "Geringfügigkeitsgrenze" von 450 EUR jährlich aus der Gesamtheit solcher Aufträge im Kalenderjahr nicht überschritten wird. Diese Regelung gilt nur für Eigenwerbung/Öffentlichkeitsarbeit treibende Unternehmen und solche, die unter die sog. Generalklausel fallen. Unternehmen, die typischerweise künstlerische/publizistische Leistungen/Werke selbstständiger Künstler/Publizisten in Anspruch nehmen, sind davon nicht betroffen.


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